Als Art & Antik 2009 eröffnet wurde, lag der Schwerpunkt der Galerie noch bei antiken Orientteppichen. Gerade die expressiven Farben und archaischen Muster inspirierten und zogen schnell viele regionale sowie internationale Künstler an. Aus der Liebe der Künstler zu den Teppichen entstand ein Dialog zwischen ältester und neuester Kunst.

Begeistert von dem frei gesetzten kreativen Chaos beschlossen wir auch zeitgenössische Kunstausstellungen bei Art & Antik abzuhalten. Nachdem in den letzten drei Jahren über 30 zeitgenössische Ausstellungen bei Art & Antik zu sehen waren, ist es nun an der Zeit, diese Entwicklung separiert von den Teppichen als „Haberkern Contemporary Art Gallery“ zu betrachten.

“Seeing comes before words“
JOHN BERGER
>>Ways of Seeing, 1972<<

Das Spektrum der gezeigten Kunst reicht von klassischer Moderne (Margarete Hofheinz-Döring) über klassische Malerei (Andrej & Olga Dugin, Dietmar Jäkel, Susa Kraut, Reno Wendschuh, Goran Zdravkovic) hinzu Graffity und Street Art (Marcel Folmeg, Selcuk Yasar, David Braschler, GBK), beinhaltet Collagen, mediale Kunstwerke, Kunstdrucke (JaaP, Yves Findling) sowie expressive, rebellische (Oliver Sich) und abstrakte Tendenzen (Brigitte Neufeld) abgerundet von Fotografie (Csilla Morvai, Selcuk Yasar, Tatjana Klytta, Steffen Osvath).

Haberkern Contemporary Art Gallery veranstaltet jeden Monat eine neue Ausstellung sowie zahlreiche künstlerische Begebenheiten wie Eröffnungen, Malworkshops, musikalische Auftritte, Lesungen und Charity Events. Vorbild ist auch die vergessene Salonkultur, bei der alle schönen Künste noch gemeinsam gepflegt wurden, da der Mensch mit allen Sinnen lebt und fühlt.

Ein weiteres Kriterium stellt die Einzigartigkeit der Objekte bei Haberkern Contemporary Art Gallery und Art & Antik dar. Ob es sich um antike Teppiche oder aktuelle Kunstwerke handelt, sie sind alle Originale, existieren so in dieser Form nur ein einziges Mal und repräsentieren die Vielfalt individueller, menschlicher Vorstellungskraft, die heute nur allzu leicht in der Uniformität der Massenproduktion verloren geht.

Anmerkung der KIS-Redaktion:

Es gibt nicht nur gleich ganze drei Websiten zu bewandern, sondern auch die wohl ausführlichste Gallery-Berichterstattung anzusehen, die es in der Geschichtsschreibung von Youtube jemals gegeben hat.

cargocollective.com/haberkern
www.artantik-stuttgart.de
www.haberkernonline.de